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02 Atherosklerose-Risiko: Was LDL, ApoB und Lp(a) zeigen
Ablagerungen in den Gefäßen beginnen oft schon bei Menschen, die sich völlig gesund fühlen. Wir erklären, wie stille Atherosklerose entsteht, warum LDL über die Jahre zählt, was ApoB und Lp(a) zusätzlich verraten, wie das Gefäßrisiko mit Stoffwechsel und Entzündung zusammenhängt und warum „Know your numbers“ gerade bei den Gefäßen den Unterschied machen kann.
Lisa Patterer, MSc
MSc, MD cand. (Medizinische Universität Wien)
· 9 Min. Lesezeit

Blood tubes by Artem Podrez from Pexel
Atherosklerose ist die schleichende Ablagerung von Fett- und Cholesterinpartikeln in den Wänden deiner Arterien. Sie beginnt oft Jahrzehnte bevor sie Beschwerden macht, und der wichtigste messbare Treiber steht in deinem Blutbefund: die Menge an LDL-Partikeln, und zwar über die Zeit. Das Atherosklerose-Risiko gehört deshalb zu den Mechanismen, bei denen frühes Hinschauen den größten Unterschied machen kann.
Stell dir eine Person Mitte 40 vor. Sie raucht nicht, ihr Blutdruck ist gut, der Blutzucker unauffällig, das Cholesterin „im Normbereich". Sie fühlt sich fit, und nach allen klassischen Kriterien ist sie gesund. Trotzdem könnten sich in ihren Arterien längst Ablagerungen gebildet haben, ohne dass sie das Geringste davon spürt. Das ist kein Gedankenexperiment, sondern das Ergebnis einer der größten Studien zu stiller Atherosklerose. Und genau darin liegt die Chance: Was man früh sieht, kann man früh verändern.
Was ist Atherosklerose überhaupt?
Atherosklerose ist ein langsamer Umbau der Gefäßwand, bei dem sich Cholesterin, Entzündungszellen und später Kalk zu sogenannten Plaques ansammeln. Über Jahre können diese Plaques Gefäße verengen. Bricht eine Plaque auf, kann sich ein Blutgerinnsel bilden. So entstehen die meisten Herzinfarkte und viele Schlaganfälle.
Ein hilfreiches Bild: Cholesterin ist für den Körper lebenswichtig, und es reist im Blut in kleinen Transportpaketen, den Lipoproteinen. Die LDL-Partikel sind dabei wie Lieferwagen, die Cholesterin zu den Zellen bringen. Je mehr dieser Lieferwagen unterwegs sind, desto häufiger bleibt einer in der Gefäßwand „hängen". Dort wird er zum Ausgangspunkt einer Entzündungsreaktion, und eine Plaque beginnt zu wachsen.
Was hat die PESA-Studie über stille Atherosklerose gezeigt?
Sie hat gezeigt, dass Atherosklerose bei Menschen mittleren Alters weit verbreitet ist, lange bevor sie Beschwerden macht. In der PESA-Studie (Progression of Early Subclinical Atherosclerosis) untersuchten Forschende des spanischen Herz-Kreislauf-Forschungszentrums CNIC in Madrid rund 4.200 Mitarbeitende einer großen Bank. Alle waren zwischen 40 und 54 Jahre alt und hatten keinerlei Herz-Kreislauf-Beschwerden. Mit Ultraschall der Hals-, Bauch- und Beinarterien und einer CT-Untersuchung des Herzens suchten sie gezielt nach Ablagerungen 1.
Das Ergebnis überraschte selbst Fachleute: Bei 63 % der Teilnehmenden fanden sich bereits Plaques, bei Männern häufiger als bei Frauen 1. Selbst unter jenen, die nach gängigen Risikorechnern ein niedriges Risiko hatten, war es mehr als die Hälfte 1. Am häufigsten betroffen waren übrigens nicht die Herzkranzgefäße, sondern die Beinarterien in der Leiste 1.
Eine Folgeauswertung ging noch einen Schritt weiter und betrachtete nur Menschen ohne jeden klassischen Risikofaktor: nicht rauchend, ohne Bluthochdruck, ohne Diabetes, mit Cholesterin im Normbereich. Auch hier hatte etwa die Hälfte Plaques. Neben Alter und Geschlecht war das LDL-Cholesterin der stärkste Vorhersagefaktor, und zwar auch bei Werten, die als normal gelten 2.
Und die Ablagerungen stehen nicht still. Schon nach drei Jahren zeigten rund 40 % der untersuchten Menschen zwischen 40 und 50 ein deutliches Fortschreiten ihrer Plaques 3. Die Ergebnisse wurden in führenden kardiologischen Fachzeitschriften veröffentlicht und haben die Diskussion darüber geprägt, wie früh Herz-Kreislauf-Prävention beginnen sollte.
Sich gesund fühlen und gesunde Gefäße haben ist nicht dasselbe.
Verursacht LDL-Cholesterin wirklich Atherosklerose?
Ja, und das ist eine der am besten belegten Erkenntnisse der Medizin. Die Europäische Atherosklerose-Gesellschaft hat Daten aus über 200 Studien mit mehr als zwei Millionen Menschen ausgewertet: genetische Studien, Beobachtungsstudien und randomisierte Therapiestudien 4. Alle zeigen in dieselbe Richtung. Ihr Fazit: LDL verursacht atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen 4.
Besonders aufschlussreich ist der Zeitfaktor. Das Risiko hängt nicht nur davon ab, wie hoch das LDL ist, sondern auch davon, wie lange die Gefäße einem erhöhten Wert ausgesetzt sind 4. Der Österreichische Lipidkonsensus 2026 fasst das in einem Satz zusammen: „je früher, je niedriger, je länger, desto besser" 5.
Für die Gefäße zählt nicht nur der heutige Wert, sondern die Summe aller Jahre.
Darin steckt eine große Chance. Wer seine Werte mit 40 kennt und nicht erst mit 60, hat zwei Jahrzehnte gewonnen, in denen sich etwas verändern lässt.
Warum ist „Know your numbers" bei den Gefäßen so wichtig?
Weil Atherosklerose nicht wehtut. Es gibt kein Frühwarnzeichen, das man spürt, und genau das macht die PESA-Ergebnisse so eindrücklich: Alle Teilnehmenden fühlten sich gesund 1. Wer wissen will, wie es um die eigenen Gefäße steht, braucht deshalb Zahlen. Vier Gründe, warum das bei diesem Mechanismus besonders gilt:
- Das Gefühl trügt. Plaques wachsen über Jahre still. Messwerte sind oft der einzige frühe Hinweis.
- „Normal" heißt nicht automatisch unbedenklich. Ein Referenzbereich beschreibt, was in der Bevölkerung üblich ist. PESA fand den Zusammenhang zwischen LDL und Plaques auch bei Werten im Normbereich 2, und welcher Zielwert für dich passt, hängt von deinem persönlichen Gesamtrisiko ab 5.
- Manches sieht man nur im Labor. Ein erhöhtes Lp(a) ist vererbt und macht keine Beschwerden 6. Ohne Messung bleibt es unentdeckt.
- Die Richtung zählt. Weil sich die Belastung über die Jahre summiert 4 und Plaques innerhalb weniger Jahre fortschreiten können 3, sagt eine einzelne Messung wenig darüber, wohin sich deine Werte bewegen. „Know your numbers" heißt also nicht, einmal eine Zahl zu kennen. Es heißt, die eigenen Werte zu verstehen, sie im Zusammenhang zu sehen und ihre Entwicklung über die Jahre zu verfolgen.
Welche Blutwerte zeigen dein Atherosklerose-Risiko?
Mehrere Blutwerte beschreiben gemeinsam, wie viele „Lieferwagen" unterwegs sind und wie stark das Umfeld der Gefäße belastet ist. Der Lipidkonsensus empfiehlt, das erste Lipidprofil so früh wie möglich und spätestens mit 18 bis 20 Jahren zu bestimmen 5.
| Blutwert | Was er zeigt |
|---|---|
| LDL-Cholesterin | Die Menge an Cholesterin in den LDL-Partikeln; der wichtigste Zielwert in den Leitlinien 5 |
| Non-HDL-Cholesterin | Alle potenziell gefäßschädigenden Partikel zusammen; besonders aussagekräftig bei hohen Triglyceriden oder gestörtem Zuckerstoffwechsel 5 |
| Apolipoprotein B (ApoB) | Die Anzahl der gefäßschädigenden Partikel, denn jeder trägt genau ein ApoB; hilfreich, wenn LDL-Wert und Partikelzahl nicht zusammenpassen 5 |
| Lipoprotein(a), kurz Lp(a) | Ein besonders gefäßschädigender Partikel, dessen Höhe fast vollständig genetisch festgelegt ist 6 |
| Triglyceride und HDL | Hinweise auf den Fettstoffwechsel und seine Verbindung zum Zuckerstoffwechsel |
| hsCRP | Ein empfindlicher Entzündungsmarker, der zeigt, ob im Hintergrund eine stille Entzündung mitläuft |
Wie hoch dein LDL sein sollte, ist keine Einheitszahl. Der Lipidkonsensus legt die Zielwerte nach dem persönlichen Gesamtrisiko fest: Für Menschen mit niedrigem Risiko liegt er unter 116 mg/dl, bei sehr hohem Risiko unter 55 mg/dl 5. Dazwischen gibt es mehrere Abstufungen. Das Gesamtrisiko schätzen Ärzt*innen für Menschen ab 40 mit dem SCORE2-Modell ab, das neben dem Cholesterin auch Alter, Geschlecht, Blutdruck und Rauchen berücksichtigt 5.
Warum solltest du dein Lp(a) einmal im Leben messen lassen?
Weil Lp(a) ein häufiger, aber kaum bekannter Risikofaktor ist, den ein normales Cholesterin nicht verrät. Etwa jede fünfte Person hat einen erhöhten Wert 5. Die Höhe wird zu über 90 % von den Genen bestimmt und lässt sich durch Ernährung oder Bewegung kaum verändern 6. Genau deshalb reicht in der Regel eine einzige Messung im Erwachsenenalter 56.
Das klingt zunächst wenig ermutigend: ein Risiko, das man nicht wegtrainieren kann. Tatsächlich ist es das Gegenteil. Wer weiß, dass das eigene Lp(a) erhöht ist, kann alle anderen Faktoren umso konsequenter angehen, etwa ein niedrigeres LDL anstreben. Auch für Familienangehörige ist das Wissen wertvoll, weil Lp(a) vererbt wird 6. Und an Medikamenten, die Lp(a) gezielt senken, wird intensiv geforscht.
Wie hängt Atherosklerose mit anderen Mechanismen zusammen?
Die Gefäße sind kein isoliertes System. Bei speak23 gehört das Atherosklerose-Risiko zur Säule Metabolische Gesundheit, steht aber in enger Verbindung zu anderen Mechanismen:
- Insulinresistenz: Bei gestörtem Zuckerstoffwechsel verändert sich auch der Fettstoffwechsel, typischerweise mit höheren Triglyceriden und niedrigerem HDL. Der Lipidkonsensus empfiehlt in dieser Situation, besonders auf das Non-HDL-Cholesterin zu achten 5. Mehr dazu in unserem Artikel über Insulinresistenz.
- Stille Entzündung: Plaques entstehen durch eine Entzündungsreaktion in der Gefäßwand. Ein niedriges hsCRP ist deshalb ein gutes Zeichen im Gesamtbild.
- Leber und Nieren: Die Leber reguliert, wie viel LDL im Blut zirkuliert. Und eine chronisch eingeschränkte Nierenfunktion gilt in der ärztlichen Risikoeinschätzung als Faktor, der das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht 5. Ein erhöhtes LDL bei sonst unauffälligen Werten erzählt deshalb eine andere Geschichte als dasselbe LDL zusammen mit steigendem Blutzucker, viel Bauchfett und erhöhtem hsCRP.
Was kannst du selbst für deine Gefäße tun?
Viel, auch wenn nicht jeder Faktor gleich stark auf den Lebensstil reagiert. Ehrlich gesagt senkt eine Ernährungsumstellung das LDL meist nur moderat. Der Lipidkonsensus empfiehlt Lebensstiländerungen ausdrücklich bei Menschen mit niedrigem Risiko und leicht bis mäßig erhöhtem LDL, hält aber fest, dass sie bei einem LDL über 150 mg/dl allein meist nicht ausreichen 5. Dann sind Medikamente oft der wirksamere Weg, und das ist eine Entscheidung für das Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Gleichzeitig wirkt ein gesunder Lebensstil auf viele Faktoren auf einmal: Blutdruck, Blutzucker, Triglyceride, Körpergewicht und Rauchen bestimmen das Gesamtrisiko mit. Was dagegen nicht hilft: Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine werden in den europäischen Leitlinien ausdrücklich nicht zur Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos empfohlen 7.
So kann der Weg mit speak23 aussehen:
- Deine Gefäßwerte vollständig kennen. Im Core Health Bluttest fließen Cholesterin, LDL, HDL, Non-HDL, Triglyceride, ApoB und hsCRP in den Mechanismus Atherosklerose-Risiko ein. Lp(a) kannst du mit dem Zusatztest Atherosklerose-Prävention einmalig bestimmen lassen.
- Die Jahre sichtbar machen. Weil die Belastung der Gefäße sich über die Zeit summiert, misst du mit speak23 2- oder 4-mal im Jahr. Alle Werte werden automatisch digital erfasst, sodass du in der App siehst, wie sich dein LDL und deine Partikelzahl entwickeln.
- Mit drei Empfehlungen starten. Du bekommst drei evidenzbasierte Empfehlungen, abgestimmt auf deine Blutwerte und deine Gesundheitsgeschichte, etwa Rauchen, Bewegung, Familiengeschichte oder Medikamente. Sie zielen darauf ab, deine Werte in die richtige Richtung zu bringen.
- Wirkung sehen. Bei der nächsten Messung zeigt die App, ob deine Veränderungen in deinen Werten angekommen sind.
- Blutdruck mitdenken und ärztlich abklären. Blutdruck ist kein Blutwert, gehört aber ins Gesamtbild. Lass ihn regelmäßig messen und besprich ihn zusammen mit deinen Blutwerten. Bei einem LDL über 190 mg/dl empfiehlt der Lipidkonsensus, eine erbliche Fettstoffwechselstörung abzuklären 5. Für auffällige Werte bekommst du konkrete Fragen fürs Arztgespräch. speak23 ersetzt keine Diagnose. Den Überblick über alle 12 Mechanismen findest du in unserem Artikel Blutwerte verstehen: Warum Zusammenhänge zählen.
Wie könnte Herz-Kreislauf-Prävention in Zukunft aussehen?
Der Stand der Evidenz ist klar: LDL ist ein ursächlicher Faktor 4, die Belastung summiert sich über die Jahre 45, Ablagerungen beginnen oft schon bei Menschen, die nach klassischen Kriterien gesund sind 12, und sie können innerhalb weniger Jahre fortschreiten 3. Gleichzeitig kennen viele Menschen ihre Werte nicht, und Lp(a) wird bisher nur selten gemessen. Genau hier liegt der größte Hebel.
Wir glauben, dass Herz-Kreislauf-Prävention in Zukunft früher beginnen könnte: mit einem vollständigen Lipidprofil im jungen Erwachsenenalter, einer einmaligen Lp(a)-Messung und einem Verlauf, der zeigt, wie sich die Werte über die Jahre entwickeln. Unser Ansatz bei speak23 ist, diese Werte nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenspiel mit Stoffwechsel, Entzündung und Organen, und dich dabei zu begleiten, sie zu verändern.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den großen Gesundheitsthemen einer älter werdenden Gesellschaft. Gleichzeitig gibt es kaum einen Bereich, in dem das Wissen so klar und die Werkzeuge so gut sind. Die Frage ist nicht, ob sich etwas tun lässt, sondern wann man anfängt. Und die Antwort lautet: am besten jetzt.
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Blood tubes by Artem Podrez from Pexel
Quellen
- Fernández-Friera L, Peñalvo JL, Fernández-Ortiz A, Ibañez B, López-Melgar B, Laclaustra M, Oliva B, Mocoroa A, Mendiguren J, Martínez de Vega V, García L, Molina J, Sánchez-González J, Guzmán G, Alonso-Farto JC, Guallar E, Civeira F, Sillesen H, Pocock S, Ordovás JM, Sanz G, Jiménez-Borreguero LJ, Fuster V.. Prevalence, vascular distribution, and multiterritorial extent of subclinical atherosclerosis in a middle-aged cohort: the PESA study. — Circulation 2015;131(24):2104–13 1 (2025) · Querschnittsstudie · DOI: 10.1161/CIRCULATIONAHA.114.014310
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- López-Melgar, B., Fernández-Friera, L., Oliva, B., García-Ruiz, J. M., Sánchez-Cabo, F., Bueno, H., Mendiguren, J. M., Lara-Pezzi, E., Andrés, V., Ibáñez, B., Fernández-Ortiz, A., Sanz, J., & Fuster, V. (2020). Short-Term Progression of Multiterritorial Subclinical Atherosclerosis. Short-Term Progression of Multiterritorial Subclinical Atherosclerosis. — Journal of the American College of Cardiology, 75(14), 1617–1627. (2020) · Kohortenstudie · DOI: 10.1016/j.jacc.2020.02.026
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Über Lisa Patterer, MSc
CMSO - Medizinische und wissenschaftliche Leitung
Lisa Patterer hat einen Master of Science in Molecular Precision Medicine von der Medizinischen Universität Wien sowie einen BSc in Molekularer Biotechnologie. Sie sammelte internationale Forschungserfahrung an Institutionen wie der Harvard Medical School und der Universität Barcelona.
- MSc, MD cand., Medizinische Universität Wien (2025)
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Besprich gesundheitliche Fragen und Laborwerte immer mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
